
Über Papayatours
Nachhaltige Reisen – begeisternde Erlebnisse und gleichzeitig Gutes tun
Suchen Sie die besonderen Erlebnisse und möchten abseits der klassischen Reiserouten fremde Kulturen authentisch kennenlernen, interessanten Menschen begegnen und die ursprüngliche Natur Lateinamerikas erkunden? Dann wird Sie unser Konzept des nachhaltigen Reisens begeistern, denn für uns ist Nachhaltigkeit ein Qualitätsmerkmal! Mit uns reisen Sie rücksichtsvoll, umsichtig und bewusst, um die einzigartigen Momente unterwegs besonders intensiv und hautnah zu genießen – so entstehen die schönsten Reisen!
Auf Augenhöhe mit den Einheimischen
Mit unseren Reisen möchten wir Ihnen ein unvergessliches und authentisches Reiseerlebnis schaffen und möglichst viele Einheimische partizipieren und davon profitieren lassen – so gewinnen alle Seiten! Beispielsweise beschäftigen wir bevorzugt einheimische Reiseleiter, wählen kleine, oft familiengeführte Unterkünfte und besuchen soziale oder ökologische Tourismusprojekte. Durch diese positiven Begegnungen erhalten Sie einen meist herzlichen und hautnahen Einblick in den Alltag der Menschen.
Natur und Kultur bewahren
Wir legen besonders viel Wert darauf, die Natur und Umwelt zu schonen sowie den Einheimischen und ihrer Kultur mit Respekt und ehrlichem Interesse zu begegnen. So möchten wir durch unsere touristischen Aktivitäten dazu beitragen die Traditionen und die Natur der besuchten Länder zu bewahren, damit sowohl Sie als auch Ihre Kinder und Enkel sich weiterhin an der natürlichen Schönheit unserer Reiseländer erfreuen können.
Mit uns sind Sie Reisender und kein Tourist!
Was macht unsere Reisen nachhaltig – und was haben Sie davon?

- Wir wählen für die Übernachtung möglichst kleine und privatgeführte Unterkünfte. Da sie im Besitz Einheimischer sind, profitieren diese vom Tourismus. Unsere handverlesenen Häuser bieten Ihnen authentischen Charme, persönlichen Service und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Unsere Gruppengröße ist auf maximal 15 Teilnehmer beschränkt, um Menschen, Natur und Sehenswürdigkeiten keinem zu großen Besucherstress auszusetzen. In einer kleineren Gruppe ist das Reiseerlebnis für Sie viel intensiver und authentischer. Außerdem können unsere Reiseleiter besser auf individuelle Bedürfnisse eingehen.
- Wir vermeiden Inlandsflüge und greifen bevorzugt auf Transportmittel mit geringerer Emission wie Busse und Bahnen zurück. Auf dem Landweg lernen Sie das Land in all seinen Facetten kennen, genießen die verschiedensten Landschaften und sehen mehr vom realen Leben – zudem ist es auch noch günstiger als Fliegen!
- Unsere Gruppenreisen haben eine Dauer von mindestens zwei Wochen, denn seltener und länger zu verreisen, ist umweltverträglicher. Erst bei längerer Reisedauer und gemächlichem Tempo stellt sich für Sie ein entspanntes Gefühl ohne Zeitdruck und Hektik ein. So können Sie Ihre Reise viel bewusster genießen.
- Im Land setzen wir auf langjährige und vertrauensvolle Partner mit passender Philosophie deren Arbeit wir kennen und schätzen. Wir können uns sicher sein, dass unsere Partner zuverlässig arbeiten, vor Ort auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Sie bevorzugt behandeln.
- Unsere Guides und Reiseleiter erhalten Schulungen und werden fair behandelt und pünktlich bezahlt. Unsere Reiseleiter machen ihre Arbeit mit Freude, Begeisterung und viel Engagement – das können Sie spüren!
- Auf unseren Reisen besuchen wir wo möglich interessante und unterstützenswerte soziale Tourismusprojekte sowie Nationalparks. Sie erleben ehrliche und einfühlsame Momente mit Menschen, die wir dabei unterstützen, sich selbst zu helfen und direkt vom Tourismus zu profitieren. Außerdem tragen wir dazu bei, dass ausgeschriebene Naturräume erhalten bleiben.
- Pro Reiseteilnehmer einer Gruppenreise spenden wir 15 Euro an Umwelt- und Sozialprojekte, die wir nach Bedarf zuteilen. Mit Ihrer Reise bei Papaya Tours unterstützen Sie in unseren Reiseländern direkt und unmittelbar Menschen, die Hilfe benötigen.
Unsere Tipps für ein nachhaltiges Verhalten auf Reisen
1. Gut vorbereitet sein
Wir empfehlen Ihnen, sich bereits im Vorfeld mit den kulturellen Besonderheiten des Reiselandes zu befassen. Welche Kleidung ist angemessen, gibt es bestimmte Verhaltensregeln und was ist den Menschen vor Ort besonders wichtig? Zum Beispiel zeugen schon wenige Worte in der Landessprache von großer Wertschätzung.2. Begegnung auf Augenhöhe
Begegnen Sie den Menschen im Gastland auf Augenhöhe und seien Sie dabei offen, interessiert und neugierig. Versuchen Sie das Fremde sowie die Unterschiede im Alltag und in der Kultur zu verstehen und zu akzeptieren.3. Respektvoll fotografieren
Sie wünschen sich schöne Urlaubsimpressionen mit Einwohnern des Reiselandes? Dann zeigen Sie dabei Respekt Ihrem Gegenüber, denn manche Menschen können empfindlich darauf reagieren und ein Foto als Belästigung empfinden. Bitten Sie am besten vor dem Fotografieren immer um Erlaubnis, z.B. mit einer freundlich fragenden Geste.4. Sinnvoll Spenden
Wenn Sie spenden möchten, wählen Sie anerkannte Hilfsprojekte aus, damit das Geld auch dort ankommt, wo es wirklich benötigt wird. Mit Geldspenden an bettelnde Kinder hilft man ihnen selbst nicht, denn die Eltern schicken sie dann lieber zum Betteln als zur Schule.5. Müll vermeiden
Seien Sie gewissenhaft bei der Entsorgung und nutzen Sie ausschließlich Abfallbehälter für Ihren Müll. Am besten nutzen Sie für unterwegs wiederauffüllbare Behälter statt Einwegflaschen und vermeiden generell Plastikverpackungen oder Tragetaschen aus Plastik. Es gibt häufig die Möglichkeit, die eigene Flasche mit Trinkwasser zu füllen.6. Rücksicht auf die Natur
Bleiben Sie in Natur- und Nationalparks auf den Wegen und Pflücken sie keine Pflanzen, denn Sie befinden sich in einem empfindlichen Ökosystem. Zu Wildtieren sollten Sie gebührenden Abstand halten und sie nicht füttern.7. Strom und Wasser sparen
In vielen Reiseländern ist Strom und Wasser wesentlich knapper als bei uns in Mitteleuropa. Um den Wasserverbrauch zu reduzieren, nutzen Sie Ihr Handtuch am besten mehrmals, duschen möglichst kurz und drehen den Wasserhahn immer fest zu. Vermeiden Sie die Nutzung einer Klimaanlage oder betreiben Sie diese auf einer moderaten Temperatur und nicht bei Abwesenheit.8. Klimafreundliche An- und Abreise
Nutzen Sie für die Reise zum Flughafen am besten unser Rail & Fly-Angebot. Damit kommen Sie nicht nur günstiger an Ihr Ziel, mit der Bahn wird die Umwelt auch deutlich weniger durch den geringeren Ausstoß von CO² im Vergleich zum Auto und Flugzeug belastet.
Unsere Partner & Förderprojekte
Zusammen mehr erreichen
Wir haben uns intensiv Gedanken gemacht wie und vor allem welche Organisationen oder Projekte wir unterstützen möchten. Ein wichtiges Kriterium war für uns natürlich die Qualität und Professionalität der Projekte sowie auch die Nachvollziehbarkeit der Umsetzung für Sie. Denn wir können viel versprechen, es ist uns jedoch wichtig, dass unsere Bestrebungen für Sie auch transparent und nachvollziehbar sind. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden die folgenden Projekte und Organisationen zu unterstützen bzw. Teil dieser zu werden.
Förderprojekte
Ayudame

Der Verein Ayudame (Hilf mir!) ist Träger der Kindertagesstätte „Nuestro Hogar" in Arequipa, im Süden Perus. Hier werden täglich bis zu 120 Kinder im Alter von 2 bis 14 Jahren aus sozial schwachen Familien betreut. Aufgeteilt in vier Altersgruppen erhalten die Kinder durch ausgebildetes Personal pädagogische, spielerische und lebenspraktische Anleitung und erlangen so bessere Zukunftsperspektiven. Die Leitung der Tagesstätte liegt vollständig in peruanischer Hand.
Der Verein wurde am 22. April 1986 gegründet und trägt seit 2001 das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen.
Futuro Sí

Dieser gemeinnützige Verein hat sich des Problems der zahlreichen Straßenkinder in Lateinamerika angenommen und versucht durch Projekte in 5 verschiedenen Ländern Zukunftsperspektiven zu schaffen. Alle haben den Fokus auf Sozial- und Bildungsarbeit sowie auf psychologischer Betreuung von Straßenkindern. Auch Erziehungsarbeit und Gesundheitsfürsorge in Elends- und Armutsvierteln sind wichtige Arbeitsaspekte, wobei vor allem die Hilfe zur Selbsthilfe gefördert wird.
Der Verein wurde 1994 gegründet und trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen. Um den größtmöglichen Teil der Spendengelder direkt in den Projekten ankommen zu lassen, betreibt der Verein in Düsseldorf einen eigenen Laden mit südamerikanischen Weinen – auch Online Bestellungen möglich! Der Verkaufserlös finanziert die Verwaltungskosten.
Partner
Studienkreis für Tourismus und Entwicklung

Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung ist ein eingetragener Verein mit gemeinnützigen Zielen, der sich mit entwicklungsbezogener Informations- und Bildungsarbeit im Tourismus beschäftigt. Er setzt sich für einen Tourismus ein, der zur interkulturellen Begegnung beiträgt, der das Voneinanderlernen und den gegenseitigen Respekt fördert sowie die Achtung der kulturellen Vielfalt und die Erhaltung der natürlichen Ressourcen. In diesem Zusammenhang gibt er die „SympathieMagazine" und andere Publikationen heraus, führt internationale Wettbewerbe durch, veranstaltet Aus- und Fortbildungsseminare für im Tourismus Beschäftigte, ist in den Bereichen Tourismusforschung und -beratung tätig und beteiligt sich am Dialog über Fragen touristischer Entwicklung.
Bereits drei Mal hat unser Büro in Peru in Kooperation mit dem Studienkreis für Tourismus und Entwicklung Schulungen der Reiseleiter durchgeführt und auch unser Büro in Ecuador hat damit seit 2018 begonnen.
Atmosfair

Atmosfair ist eine Klimaschutzorganisation, die sich auf die Kompensation des beim Reisen produzierten CO²'s spezialisiert hat.
Die Idee: Wer fliegt oder eine Kreuzfahrt unternimmt, kann auf freiwilliger Basis die entsprechenden, ausgestoßenen CO² Emissionen durch Spenden an ein Klimaprojekt kompensieren. Wie hoch dieser Beitrag ausfällt, wird anhand diverser Faktoren wie unter anderem Flugkilometer berechnet.
Da der Betrag freiwillig ist, kann jedoch jeder Reisende selbst entscheiden, wie viel er tatsächlich spenden möchte und auch ein Teilbetrag gleicht immerhin einen Teil der selbst produzierten CO² Menge aus. Erfolgt eine Spende, erhält man von atmosfair eine Spendenbescheinigung sowie ein Zertifikat. Hier gelangen Sie direkt zum Emissionsrechner.
Mietwagenreisen sind eine sehr besondere und individuelle Art und Weise ein Land zu entdecken und zu erkunden. Leider ist das Auto nicht das umweltfreundlichste Fahrzeug.
Da wir diese Reiseart jedoch dennoch sehr zu schätzen wissen, kompensieren wir seit Februar 2014 für Sie bei allen Reisen den CO²-Ausstoß, der durch Ihren Mietwagen entsteht, auf unsere Kosten über die gemeinnützige Organisation Atmosfair.
Weiter unten finden Sie den Emissionsrechner. Geben Sie doch einmal Ihre Flugdaten ein und schauen zu welchem Preis Sie Ihre CO2 Produktion ausgleichen könnten.
ECPAT / The Code

Menschenrechte haben für uns erste Priorität, insbesondere von verletzlichen Personengruppen wie Kindern. Wir achten bei unseren Reisen mit großer Sorgfaltspflicht und persönlichem Interesse darauf, dass Kinderechte eingehalten werden und kein Missbrauch oder Ausbeutung in jeglicher Hinsicht stattfindet.
Daher sind wir Partner der Kinderrechtsorganisation „The Code", die in Deutschland von dem Verein ECPAT repräsentiert wird und haben 2014 deren internationalen Kinderschutzcodex unterzeichnet. Seitdem arbeiten wir kontinuierlich an einem Aktionsplan, um gemeinsam mit unserem Team und unseren Kunden einen Beitrag leisten zu können, den Missbrauch von Kindern zu unterbinden. Dazu zählen in erster Linie die Schulung unserer Reiseleiter, Unterkünfte und Partneragenturen auf ein richtiges Verhalten in Verdachtsfällen. Auch in unserem Büro in Deutschland nimmt jeder Mitarbeiter regelmäßig an entsprechenden Schulungen teil.

Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort, mit „The Code" und jedem einzelnen Reisenden hoffen wir, einen positiven Beitrag leisten zu können. Daher bitten wir auch Sie auf Reisen um ein wachsames Auge. Jeder Hinweis hilft. Sicherlich ist es oft nicht leicht eine für Kinder bedrohliche Situation zu erkennen, oft reicht es aus das Geschehen geschultem Personal zu berichten.
Wie Sie selbst Kinder vor sexueller Ausbeutung schützen können, erfahren Sie in folgendem Video: https://www.youtube.com/watch?v=7FUlD-vuHGs
Unsere Tourismus-Projekte
Neben der Unterstützung von Umwelt- und Sozialprojekten ist uns auch die Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung bei nachhaltigen Tourismusprojekten wichtig.
Dies setzen wir praktisch um mit:
- der Auswahl von möglichst vielen einheimischen Partnern und Dienstleistungen (wir benutzen fast ausschließliche einheimische Guides), bzw. durch die Auswahl von Partnern mit starker sozialer Kompetenz, die zur Beschäftigung von Einheimischen führt.
- der Auswahl von speziellen Tourismusprojekten, die ökotouristischen Konzepten nachgehen.
Im Folgenden möchten wir Ihnen unsere Projektpartner vorstellen, deren beispielhaften Dienstleistungen Bestandteil unserer Reisen sind und deren Liste wir inständig bemüht sind zu verlängern:
Argentinien - Yacutinga Lodge
Die Yacutinga Lodge befindet sich im Herzen des Iguazu-Nationalparks. Der Park ist bekannt für seine dichten Wälder, großen Flüsse und sein Artenreichtum (2000 bekannte Pflanzenarten & 400 Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten). Die Lodge hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Teil zum Schutze der Natur beizutragen und bietet Tourismus in nachhaltiger und verantwortungsvoller Form an. Im Jahr 2003 wurde die Yacuntinga Lodge von der Welttourismus-Organisation als eine der 60 vorbildlichsten Ökotourismus-Unternehmen weltweit ausgezeichnet. Beim Bau der Lodge wurde auf eine perfekte Anpassung an die Natur geachtet und nur edle Naturhölzer von abgeknickten Bäumen aus der Region genommen. Führungen durch das Naturschutzgebiet werden nur in kleinen Gruppen von lokalen Guides angeboten. Besonderer Wert wird auf die Umwelt- und Naturschutzbildung von Besuchern und Mitarbeitern gelegt. Der Yacutinga Lodge angeschlossen ist eine Biologie Station, an der Forschungsprojekte zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen der Region durchgeführt werden.Bolivien - Eco Lodge "La Estancia" Isla del Sol
Die Eco Lodge "La Estancia" befindet sich im südlichen Teil der Isla del Sol. Der Wunsch der Erbauer war es, Komfort und Tradition unter einem Dach zu vereinen und dabei die Natur und die Bedürfnisse der lokalen Aymaragemeinde nicht zu vergessen. Die 15 Hütten (Cabañas) der Eco Lodge wurden basierend auf lokaler Technik und Architektur erbaut. Um die Hütten zu erwärmen, wird Solarenergie verwendet und eine moderne Wasseraufbereitung genutzt. Die Unterstützung und Mitarbeit des lokalen Aymara-Stammes ist ein wichtiger Bestandteil des Projektes. Auch landwirtschaftliche Kleinbetriebe der Gemeinde sind in das Projekt integriert, dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die lokale Wirtschaft gefördert.Ecuador – Hakuna Matata Lodge
Die Lodge Hakuna Matata ist ein kleines Stück paradiesische Erde mitten im ecuadorianischen Bergdschungel und befindet sich am Ufer des Flusses Inchillaqui im tropischen Regenwald. Den Betreibern der Eco-Lodge liegen der Schutz und die Förderung der Umwelt am Herzen und schützen 120 Hektar Regenwald, wovon der größte Teil über Jahre hinweg durch Wiederaufforstung einer landwirtschaftlichen Nutzfläche gewonnen wurde. Ca. 20 Hektar des Waldes sind noch unangetasteter Primärwald. Eine weitere Besonderheit der Lodge, womit sie sich von vielen anderen Reisezielen in Amazonien unterscheidet, ist ein besonders hohes Engagement. Die respektvolle Behandlung der Mitarbeiter (Arbeitsverträge, Sozialversicherung, Ausbildung), die respektvolle Begegnung mit der einheimischen Kultur und der Erhalt und die Förderung der Umwelt (Aufforstung, usw.), sind den Betreibern ein besonderes Anliegen.Ecuador – Pacari Schokoladenprojekt
Hier geht es um die nachhaltige Herstellung von Kakao- und Schokolade in Ecuador. Am Ursprungsort der Kakaopflanze im Amazonasgebiet hat der weltweit ausgezeichnete Schokoladenhersteller Pacari, in Zusammenarbeit mit der Kichwa Gemeinschaft, in Santa Rita ein nachhaltiges Bio-Schokolade Projekt entwickelt. Auf über 200 Hektar Land wird der ökologische Kakao Anbau ohne die Benutzung jeglicher chemischer Düngungsmittel gefördert. Die Verwendung ausschließlich organischer Zutaten ermöglicht es Pacari feinste und qualitativ sehr hochwertige Produkte herzustellen. Durch das Einbeziehen der ca. 90 Kleinbauern unterstützt und verbessert das Projekt ebenfalls die ökonomische Situation der Kichwa Gemeinschaft. Um den Einheimischen weitere Einnahmen zu verschaffen und gleichzeitig Besuchern einen umfangreichen Einblick in die Schokoladenherstellung zu gewähren, umfasst das Projekt außerdem interaktive Touren für Gäste. Versuchen Sie sich doch einmal selbst als Kakaobauer in der idyllischen und liebevoll hergerichteten Umgebung. Dabei erleben Sie hautnah den kompletten Prozess der Kakaogewinnung vom Anbau und der Ernte des Kakaos über den Fermentierungs- und Röstungsprozess bis hin zur eigentlichen Herstellung von Schokolade und können sich mit den Einheimischen austauschen. Tauchen Sie bei diesem authentischen Erlebnis voll und ganz in die Welt der Schokolade ein.Ecuador - Bella Vista Cloudforest
Bellavista ist eine exklusive Lodge mit großem Reservat, die sich dem Nachhaltigen Tourismus verschrieben hat und sich an die international akzeptierten Standards für Ökotourismus hält. Die Auswirkungen des Tourismus auf die Umwelt sollen möglichst gering gehalten werden, weshalb Energieeinsparung, die Reinigung des Abwassers und Mülltrennung an erster Stelle stehen. Zusätzlich wird auf intensive Aufklärungsarbeit gesetzt, bei der sowohl Einheimische als auch Touristen für die Wichtigkeit der Erhaltung des Regenwaldes sensibilisiert werden sollen. Dafür wurden weitere Projekte ins Leben gerufen, wie der kostenlose Transport für Schulklassen in Reservate und die Zusammenarbeit mit Familien aus der Umgebung. Außerdem betreibt Bellavista ein Aufforstungsprojekt und wird mittlerweile vor Ort als Pionier in Sachen Ökotourismus gesehen.Ecuador - Liana Lodge
Die Liana Lodge gehört zum Regenwaldschutzprojekt Selva Viva, mit eigenem Schutzwald und Tierauffangsstation. Dieses ökologische Projekt hat das Ziel, den Regenwald und die darin lebenden Menschen und Tiere zu schützen. Der Schutzwald Selva Viva schützt Primärwaldflächen vor der Abholzung. In der Wildtierauffangstation amaZOOnico werden Tiere beherbergt, die aus eigener Kraft nicht überleben können. Außerdem gibt es weitere Projekte, wie die Schule Sacha Yachana Huasi Christina, deren Hauptziel darin besteht, den Kindern eine solide Grundausbildung und wichtige ethische Werte zu vermitteln oder die Touristenunterkunft Runa Huasi, deren Erlös der Indiogemeinschaft zugute kommt.Ecuador - Napo Wild Life Center
Das etwa 130 qkm große Reservat und die angegliederte Lodge wurden von der traditionellen Quechua Indio Gemeinde Añangu in Zusammenarbeit mit den NGOs Tropical Nature und Eco Ecuador ausgearbeitet und errichtet. Es liegt am nördlichen Ende des Yasuni Nationalparks, einem wichtigen UNESCO Biosphäre Reservat. Das Napo Wildlife Center ist eine der wenigen Lodges, die die Parkgebühr für den Besuch des Yasuni Nationalparks bezahlt und somit zu dessen Erhalt beiträgt. Außerdem geht der Gewinn der Lodge direkt an die Añangu –Gemeinde, welche das Geld in Bildung und Gesundheit investiert. Natürlich wird auch Wert auf Nachhaltigkeit gelegt und es wurden Solaranlagen installiert, die einen großen Anteil des Energieverbrauchs decken und außerdem wurde eine natürliche Abwasserreinigung konstruiert. Buchung auf AnfrageEcuador - Kapawi Lodge
In Zusammenarbeit mit der Eingeborenenorganisation OINAE erbaut, stellt die Kapawi Lodge ein Projekt nach dem neuesten Stand der Technik dar. Die Öko-Lodge befindet sich in einer Lagune in einer der abgelegensten Gegenden des ecuadorianischen Amazonasbeckens. Um die Auswirkung auf die umliegende Vegetation so gering wie möglich zu halten, wurden die Hütten auf Pfählen erbaut und 80 Prozent des Energiebedarfs werden durch die Nutzung von Solarenergie gedeckt. Das Abwasser durchläuft zur Aufbereitung einen dreistufigen Reinigungsprozess und es werden nur Kanus mit speziellem Motor verwendet, die den Lärm und die Verschmutzung erheblich reduzieren.Ecuador - Manatee Amazon Explorer
Das „schwimmende Hotel“ Manatee Amazon Explorer ist speziell für Reisen in den Dschungel gebaut worden. Es besucht die geschützten Urwaldgebiete „Yasuní“ und Limoncocha. Das Flussboot fährt seine Gäste zu den Quechuagemeinden dieser Regionen, um mit der dortigen Bevölkerung zu interagieren. Die Besucher bekommen einen Einblick in die Traditionen und Lebensstile der indigenen Bevölkerung und lernen etwas über den Erhalt der geschützten Ökosysteme. Jeden Nachmittag wird von den Naturführern eine Diskussion über die Nachhaltigkeit abgehalten. Themen dabei sind: der tropische Regenwald, seine Flora und Fauna, beheimatete Vogelarten, die einheimischen Gemeinden und viele weitere.Ecuador - Kleinbauernorganisation "El Guabo"
„El Guabo“ ist eine Kleinbauernorganisation im Süden Ecuadors. Der Verkauf der biologisch angebauten Produkte erfolgt unter dem Fair Trade Siegel mit dem sie auf dem Weltmarkt exportiert werden. Die Organisation wurde 1997 von 14 Kleinbauern gegründet und von einer niederländischen NGO unterstützt, um dem Prinzip des Fairen Handels zu folgen. Mittlerweile hat sich die Anzahl der teilnehmenden Produzenten auf mehr als 300 erhöht. Von den Einnahmen werden vor allem Gesundheits- und Erziehungsprogramme für die Region, sowie die Realisierung eines nachhaltigen Bananenanbaus finanziert. Besuchern zeigt die Gemeinde gerne bei einem Bananenlikör die großen Plantagen und demonstriert den Arbeitsprozess vom Sähen, über das Ernten, den Transport, die Klassifizierung und schließlich das Verpacken der Bananen.Ecuador - Runa Tupari
Runa Tupari Native Travel ist ein Zusammenschluss landwirtschaftlicher Organisationen Cotacachis und indigener Gemeinden. 2001 wurde die gemeinschaftliche Agentur gegründet, die in der Sprache der Quechua bedeutet: „Begegnung mit den Eingeborenen“. Während dem Aufenthalt bei einer indigenen Familie wird der Besucher in deren Alltag miteinbezogen. Für Ausflüge wurden einheimische Reiseleiter ausgebildet, um den Besuchern einen authentischen Einblick in die Traditionen der Gemeinde und ein Gefühl für die dortige Flora und Fauna zu ermöglichen. Das Konzept des Runa Tupari Native Travel ist das Zusammenleben und der gegenseitige Respekt unterschiedlicher Kulturen. Zudem erwirtschaften die Gastgeber Einkünfte, die in den Erhalt der Traditionen und die Entwicklung der Gemeinden fließen.Peru - Gemeinschaft Llachón
Valentin, der Chef der Gemeinde Llachon, ist ein sehr geschäftiger Mann und hat zusammen mit seinen Gemeindemitgliedern ein Tourismusprojekt, zur Unterstützung Ihrer Gemeinde, auf die Beine gestellt. Sie übernachten in einfachen Unterkünften, die von verschiedenen Gemeindemitgliedern für Touristen hergerichtet wurden, und können so in das freundliche Dorfleben am Titicacasee eintauchen, bei Valentin oder einem anderen Gemeindemitglied zu Mittagessen, den Dorfbewohnern bei der Arbeit auf dem Feld helfen, oder einfach nur das besondere Ambiente genießen. Die Gemeinde ist mit viel Herz und Freude dabei und profitiert zu 100% von allen Einkünften.Peru - Tourismusprojekte der Insel Taquile
Die Insel Taquile liegt im Titicacasee und hat 1700 quechuasprachige Einwohner. Hier werden die Traditionen der Quechua vom Handwerk bis zum Häuserbau aktiv gelebt. Die Insel ist für Ihre Weberei- und Strickarbeiten berühmt, die meist von Männern durchgeführt werden. Die Textilprodukte Taquiles zählen zu den hochwertigsten Perus. Der Tourismus gehört mittlerweile zu den Haupteinnahmequellen der Bewohner. Die Besucher werden in der Regel direkt in den Häusern der Familien untergebracht. Es besteht seit langem die Tradition, dass die einzelnen Tourismusanbieter sich bei der Unterbringung von Touristen abwechseln. Auch profitieren die Bewohner, die nicht direkt im Tourismus involviert sind, von den Besuchen, beispielsweise als Zulieferer von Waren oder bei der Erschaffung von Infrastruktur. Einige Projekte spenden Geld an die Dorfschulen oder suchen nach finanzieller Unterstützung für weitere Entwicklungsprojekte, um anderen in der Gemeinschaft zu helfen.
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